Abhängig von den verschiedenen an der Wiener Börse gehandelten CCP-fähigen Instrumenten läuft die Abwicklung der CCP.A nach zwei unterschiedlich langen Abwicklungszyklen ab. Die Abwicklungsperiode von T+2 sowie das Risikomanagement-Modell bleiben hiervon unberührt. Die Abwicklungsperiode umfasst einen Zeitraum von zwei Tagen zwischen dem Tag des Geschäftsabschlusses (T) und dem vorgesehenen Abwicklungstag (S).

Abwicklungszyklus für CCP-fähige Aktien, deren Haupthandelsplatz in der Europäischen Union liegt

Dieser Abwicklungszyklus beruht auf einem Verlängerungszeitraum bis S+4, welcher für CCP-fähige Aktien, deren Haupthandelsplatz in der Europäischen Union liegt, anwendbar ist und im ersten Buchungslauf an S beginnt:

Abwicklungszyklus kurz

Abwicklungszyklus für CCP-fähige Aktien, deren Haupthandelsplatz in einem Drittland liegt, sowie andere CCP-fähige Wertpapiere (Bonds, ETFs, Zertifikate und Warrants)

Die Unterscheidung zum längeren Abwicklungszyklus basiert auf einem längeren Verlängerungszeitraum in Übereinstimmung mit Artikel 37 der delegierten Verordnung (EU) 2018/1229 (RTS zur Abwicklungsdisziplin) von S+4 auf S+7 für die folgenden, an der Wiener Börse notierten Finanzinstrumente:

  • CCP-fähige Aktien, deren Haupthandelsplatz in einem Drittland liegt (Artikel 16 Verordnung (EU) Nr. 236/2012)
  • andere CCP-fähige Wertpapiere (Bonds, ETFs, Zertifikate und Warrants)

Diese Ausdehnung des Verlängerungszeitraums stellt den Clearingteilnehmern zusätzliche Abwicklungstage für die Erfüllung der Lieferverpflichtung zur Verfügung, ehe ein Buy-in eingeleitet wird. Dies trägt dazu bei, dass das Risiko von Cash Settlements für unsere Clearingteilnehmer deutlich reduziert wird, was zu einer allgemeinen Verbesserung der Abwicklungseffizienz führt.

Abwicklungszyklus lang